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Auch wenn es für die ganz große Trophäe nicht gereicht hat, fühlten sich die jüngsten Wasserballer beim Hellas-1899 ein wenig wie die Sieger. Beim Turnier um den Norddeutschen Pokal der U12-Mixed-Teams landete der Gastgeber im Wasserparadies am Ende auf dem zweiten Platz. Im Finale unterlag das Team den White Sharks Hannover, den Überfliegern im deutschen Nachwuchsbereich, mit 7:23.

"Da war nichts zu machen", räumte Trainer Dirk Schütze ein, der aber mit dem Kampfgeist, dem Mut und der Vorstellung seiner Mädchen und Jungen sehr zufrieden war. Die Hellenen versteckten sich nicht gegen das Top-Team und verwandelten einige sehenswerte Angriffe gegen die mit Auswahlspielern gespickten Hannoveraner.
Der eigentliche Erfolg war der 4:2-Sieg im Halbfinale gegen den Wolfenbütteler SV, bei dem der Hellas-99 als Favorit lange zittern musste. Mehr als ein Dutzend Mal zimmerten die 99er den Ball gegen die Latte oder den Pfosten, einige Mal scheiterten sie aussichtsreich am Torwart. 2:2 stand es bis ins Schlussviertel hinein, erst in den letzten vier Minuten gelangen Greta Schütze die finalen Tore. Sie war es auch, die zusammen mit dem hochtalentierten Valentino Abriata das Hellas-Spiel in Schwung brachte und dafür sorgte, dass in der Vorrunde nichts anbrannte. Dort landete der HSC zwei klare Siege mit 25:3 über Poseidon Hamburg und 16:4 über WSW Rostock.
Manche Aktiven erlebten das erste richtige Spiel. Seit März 2020 standen die jüngsten Wasserballer ziemlich auf dem Trockenen, viele haben erst in den letzten eineinhalb Jahren mit dem Sport angefangen und konnten nur unzureichend trainieren. Erst mit dem Start in die Freibadsaison vor gut drei Monaten startete bei ihnen die Ausbildung im Wasser. Doch mit den Corona-Folgen hatten nicht nur die Hildesheimer zu kämpfen, sondern auch die anderen Klubs - mit Ausnahme der White Sharks, deren Kaderspieler am Olympiastützpunkt Hannover mitunter auch im Lockdown ins Becken durften.
Weiter geht es für die neun- bis zwölfjährigen Wasserballer am 9. und 10. Oktober, dann steht die Vorrunde um den Deutschen Pokal an. "Für die Kinder ist das eine tolle Sache", freut sich Dirk Schütze auf das Qualifikationsturnier. Sein Ehrgeiz ist geweckt. "Wir wollen weiterkommen und werden dafür gut trainieren."
Hellas-99: Benno Weiterer (im Tor); Hannah Chilieki (2 Tore im Turnier), Sophie Low, Helena Niehm, Greta Schütze (19), Hendrik Lüder, Sami Hamann (6), Nils Kunzfeld, Valentino Abriata (24), Levin Kacar (1), Till Sukop, Leander Freche, Julius Zimmermann.

Bild: Sieger im Jubeln, Zweiter im Turnier: Die Hildesheimer U12-Wasserballer Julius Zimmermann, Levin Kacar, Nils Kunzfeld, Sami Hamann, Till Sukop, Helena Niehm, Hannah Chilieki, Greta Schütze, Sophia Low (verdeckt), Valentino Abriata, Leander Freche, Benno Weiterer und Hendrik Lüder, hinten stehen Betreuer Roland Weiterer und Trainer Dirk Schütze. Foto: D. Kunzfeld

   
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