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Zwar ohne einen Sieg, aber mit jeder Menge Erfahrung sind die U12-Wasserballer des Hellas-1899 Hildesheim von der Endrunde um den Deutschen Wasserballpokal heimgekehrt. In dem Final-8-Turnier reichte es zwar nur zu Platz acht, dennoch lohnte sich die Reise nach Wuppertal, findet Trainer Dirk Schütze. "Wir haben uns dort gut verkauft."

Vor allem auf die Leistung im letzten Spiel ist der Coach sehr stolz. Das Match um Platz sieben gegen den SV Krefeld ging zwar mit 4:7 verloren, aber nach drei Vierteln stand es 3:3. Bis dahin hatten sich die jungen Helleren auf Augenhöhe mit ihren Widersachern bewegt. "Wir waren nah dran." Doch die Kraft reichte nicht, um das Niveau auf deutscher Spitze zu halten. Vier bis fünfmal pro Woche steigen die U12-Kinder der Topteams ins Wasser, deutlich öfter als die Hildesheimer, die auf maximal drei Einheiten kommen.
Wie wichtig schon beim Nachwuchs die Grundlagen sind, machte sich in den ersten beiden Spielen bemerkbar. Gegen die SG Neukölln unterlagen das Hildesheimer Mix-Team trotz einer soliden Leistung mit 6:25, das Match gegen die SWV TuR Dresden ging mit 5:20 verloren. "Aber für unsere Kinder war die Teilnahme sehr lehrreich. Wir wollen es wieder versuchen", sagt Dirk Schütze. Nach der langen Corona-Pause hatte der HSC mit dem Erreichen des Finalturnieres sein Saisonziel bereits mehr als erreicht. Am Ende sicherte sich dort der Post-SV Nürnberg mit 10:3 gegen die White Sharks Hannover den Pokal.
Hellas-99: Benno Weiterer (im Tor); Hannah Chilieki (1 Tor im Turnier), Sophia Low, Helena Niem, Greta Schütze (7), Hendrik Lüder, Sami Hamann (1), Nils Kunzfeld, Valentino Abriata (6), Levin Kacar, Leander Freche, Julius Zimmermann.

Bild: Klare Ansage: Hellas-99-Trainer Dirk Schütze spricht in einer Viertelpause mit dem Team, Sophia Low und Sami Hamann passen genau auf. Foto: D. Kunzfeld